serendipity

 
03Oktober
2013

Fourth Stop: Seattle/ Airstream Alley

schlaflos in Seattle...

 

Abenteuerlustig wie die Scheneka und ich nunmal sind, haben wir uns bei Couchsurfing auf eine Anfrage eingelassen, die man eigentlich als junges Mädel nicht annehmen sollte.

Wir hatten also zwei verschiedene Anfragen, eine normale, eine spezielle.

Diese spezielle Anfrage war also eine von zwei jungen Herren, die in Airstreams wohnen, diese nostalgischen,silbernen, amerikanischen Wohnwägen. Sie waren selbst erst vor 2 Monaten eingezogen, hatten sich 3 Airstreams gekauft und alle selbst neu renoviert. Auf Couchsurfing waren sie komplett neu und hatten somit keinerlei Referenzen, wir sollten ihre ersten Gäste sein.

Wir dachten uns, auf der einen Seite hört sich das alles ziiiiemlich cool an, aber auch creepy. Wo stehen die Airstreams? Was sind das für Kerle? Kommen wir auch mit dem Bus irgendwo hin?

Sind wir komplett abhängig von ihnen?

Anwort 1 war schon beruhigend, die Airstreams standen in einer Wohngegend, nicht irgendwo mitten im Wald.

Antwort 2: Die komplett witzigsten und unterhaltsamsten Jungs die wir bisher kennen gelernt haben!

Antwort 3: Nein.

Antwort 4: Ja.

Doch alles halb so schlimm.

Als wir in Seattle am Bahnhof ankamen,- erstmal, der wunderschönste Bahnhof überhaupt!- aber danach hieß es dann warten, bis sie uns abholen. Und diese Wartezeit, gab uns dann doch ein wenig Zeit zum unsicher werden.

Seattle Bahnhof

Was wenn die Typen super ekelhaft sind? was wenn wir da nicht wegkommen? Gott, bitte sind sie cool!

In dem Moment kommt auch schon ein dicker schwarzer Jeep mit verdunkelten Scheiben angefahrn und wir wussten direkt, dass sind sie!

Der alles entscheidende Moment... Sie steigen aus dem Auto...

Mario : HAAAALLOOOO WIIE GEEEEHTS???? (auf deutsch)haha und gibt uns einen Kuss auf die Wange.

Uns fallen 1000 Steine vom Herzen und wussten direkt, es war eine gute Entscheidung und es wird spaßig!!!

John & Mario sind einfach das witzigste Duo ever! Man kann einfach nur Spaß haben und Nonstop lachen mit den beiden.

Wir kamen also an in „Airstream Alley“ wie die beiden ihr Reich liebevoll nennen. Super kreativ und stylish eingerichtet, genau so macht campen Spaß! Wir bekamen unsern eigenen Airstream und sogar schon Cornflakes und Milch und O-Saft und Schokolade für den nächsten Morgen bereit gestellt. Außerdem wurde uns feierlich das „Spa“ vorgstellt. Das Spa nach Campingvorgaben. Ein Zelt mit Kompost – Toilette, Dusche mit Heizung und einem großen Ledersessel, weil der nicht durch die Tür im Airstream gepasst hat :D

Airstream Alley

Noch am gleichen Abend haben wir uns zu viert in Marios Airstream gesetzt, Pizza bestellt und uns einfach kennengelernt. Es war super amüsant.

Am nächsten Morgen hat John uns dann mit zur Arbeit genommen und uns dort alles gezeigt. Danach fuhr er mit uns durch die Stadt, hat uns Bellevue gezeigt, die kleine Stadt der Schönen und Reichen und ganz schön Reichen. Mittagessen hatten wir im Casino :D John meinte, wenn wir noch nie in einem Casino gewesen wären, dann sollten wir doch wenigstens mal für ein richtig deftiges, amerikanisches Mittagessen dorthin. Gesagt – Getan.

Nach dem Lunch hat er uns Downtown rausgelassen und wir würden uns in einigen Stunden wieder treffen.

Also schnell Crashkurs für Seattle. Wiedermal eine Fischerstadt und dementsprechend auch ein Fishmarket in der Stadt. Dort gibt’s nen Stand der nennt sich „throw the fish“ und erst denk ich mir nichts bei. Doch als wir dran vorbei gegangen waren hören wir irgendwann nur von weitem laute Stimmen und Gelächter und Applaus. Wir also zurück und uns gefragt was denn da los?

Und zwar geben die Fischermänner dem Namen des Ladens ganze Ehre. Einer steht hinter der Theke, der andere mitten in der Menschenmasse von Market und Schwupps, wird ein Fisch hin und her geworfen! Es war zum Schießen! Danach sind wir ein wenig durch die Stadt geschlendert, in ein paar Shopping Malls rein, bis wir irgendwann einen suuuper coolen Antik Laden gefunden haben, der fast wie ein Labyrinth gewirkt hat. Riesig groß, kein Centimeter ungebraucht und von Schmuck, über Möbel, über Kleider, bis hin Hüten und Deko gabs alles was ein altes Herz begehrt.

Danach gings nur allerersten Starbucks überhaupt! Dem lieben Seattle verdanken wir also Starbucks ! Außerdem auch noch einiges mehr, wie die zwei Jungs immer geprahlt haben. Microsoft und Amazon zum Beispiel. Dann haben wir uns wieder mit den zwei süßen Mäusen getroffen und da wir im lieben Amerika noch minderjährig sind mussten wir ins Hard Rock Cafe zum Abendessen, weil wir dort auch unter 21 rein kamen. Lächerlich sowas :D

Kiss the fish! Nooooo! First Starbucks

Danach sind wir noch Bowlen gefahren und es war suuper witzig. Erst haben Jenni und Ich gegen die beiden gespielt, danach Mario und Ich gegen Jenni und John. Es war ein köstlicher Abend.

John, Jenni, Mario und meine Wenigkeit! Booowling!

Gekrönt mit einem abschließenden Lagerfeuer und verbotenem Feuerwerk vor einer Kirche :D :D

Lagerfeuer :)

Ich denke jeder, der das liest, kann sich vorstellen wie viel Spaß wir gehabt haben !

 

Wir haben zwar am nächsten Morgen unsern Zug...ah ne Bus, nach Vancouver verpasst, allerdings nicht weil wir nicht eine Stunde zu früh am Bahnhof waren, nein, sondern weils netterweise 2 Vancouvers gibt, eins in Amerika und eins in Kanada und die beide an dem Morgen gefahren sind. Zum Vancouver in Amerika ist morgens der Zug gefahren und zum Vancouver in Kanada ein Bus.

Ratet auf was wir zwei süßen Mädels gewartet haben?

29Sept
2013

Third Stop: Salt Lake... ah ne San Francisco

If you´re going to Saaaan Francisco...

 

whoops? Wo kommt denn jetzt auf einmal San Francisco her?

Tja, so ist das mit dem Reisen. Es kommt immer anders, als wie man denkt. Im Zug nach Salt Lake City kamen wir ins Gespräch mit einem älteren Pärchen, die schon halb Deutschland bereist hatten. Wir unterhielten uns über dies und das, bis wir auf das Thema kamen wo wir denn hinfahren würden. Wir sagten Salt Lake City, allerdings schon gleich mit der Information, dass wir gerne einen National Park besuchen würden, aber noch nicht alt genug seien um ein Auto zu mieten. Uns war erst am Abends vorher bewusst geworden, dass wir es mit dem Bus garnicht schaffen würden innerhalb der geplanten Tage einen National Park anzuschauen. Das ältere Pärchen meinte drauf hin direkt, warum wir denn nicht einfach bis Emeryville durchfahren würden und statt Salt Lake City einfach San Francisco machen.

Gesagt – Getan.

Also ab zum Conductor, nachgefragt, Tickets umgebucht und das ganz umsonst.

Im Nachhinein fanden wir sogar noch heraus das in den USA ein Government Shutdown stattgefunden hatte und somit alle öffentlichen Dienste außer Betrieb gesetzt wurden. So auch die National Parks.

Das genau ist ein perfektes Beispiel fürs Reisen. Einfach nichts krampfhaft planen sondern nur auf einen zukommen lassen. Und sind wir doch mal ehrlich, sind die meisten spontanen Dinge doch immer die Besten oder nicht?

Somit hieß es also noch eine Nacht länger im Zug bleiben. Wir waren also all in all 2 ½ Tage im Zug. Was für ein Spaß! Ach stimmt, es war sogar recht spannend. Auf unsrer Fahrt wurde jemand verhaftet und aus dem Zug raus geschmissen, weil er seit 2 Tagen nur Alkohol zu sich genommen hatte und einfach ohnmächtig geworden war.

Nach einer anstrengenden zweiten Nacht im Zug erreichten wir Emeryville und anschließend Saaaaan Francisco!

Am Anfang waren wir nicht sonderlich begeistert von der Stadt. Besonders weil wir gerade erst aus unserer bisherigen Lieblingsstadt Chicago kamen. Doch es gab viel zu tun und viel zu sehen. First of all die berühmten Cable Cars. Ganz witzig, so komplett offen, ohne sonderlich viele Sicherheitsvorkehrungen. Man steht einfach auf dem Außenbrett und versucht sich so gut wie möglich festzuhalten. Mit diesen fuhren wir als erstes zur Fisherman´s Wharf, eine kleine süße Fischergegend mit super viel touristischen Läden direkt am Wasser. Von dort aus hat man ebenfalls den Blick auf Alcatrass. Doch es war, typisch für San Francisco, so neblig, dass man nichtmal mehr bis zu Golden Gate Bridge sehen konnte. Danach gings am zur weltberühmten Lombard Street. Für die, die sie nicht kennen – das ist diese komische Zickzack Straße die mit Blumen bepflanzt ist und Autos im Schritttempo versuchen die scharfen Kurven einigermaßen gut zu meistern. Ganz schöner Ausblick von dort oben, muss man schon sagen! Von dort aus zu Fuß die Straßen San Francisco´s entlang geschlendert, bishin zu Chinatown.

Fisherman´s Wharf Lombard Street Cable Cars

Wobei ich ganz ehrlich sagen muss, dass Chinatowns mich nie wirklich reizen, weil sie sowieso in jeder Stadt gleich sind. Doch es war mal ganz witzig sich einen kleinen Vorgeschmack für Asien zu nehmen.

Am nächsten Tag kommts zu meinem persönlichen Highlight!

Wir sind mit dem Fahrrad über die Golden Gate Bridge gefahren, meine Güte, ist das ein Gefühl! Wirklich. Wir haben uns in der Stadt Fahrräder gemietet und sind eine vorgeschlagene Route gefahren. Eins sag ich euch. Fahrrad fahren in San Francisco ist absolut kein Honigschlecken, aber definitiv seine Anstrengungen wert!!!

Wir sind also auf dem Weg durch den Golden Gate Park, der garnichts mit der Golden Gate Bridge zutun hat. Außerdem haben wir einen Abstecher im Hippie Viertel gemacht, auch ein definitives Muss für San Francisco! Danach kamen wir zum Alamo Square bzw den Painted Ladies. 6 wunderschöne, verschnörkelte, historische, bunte Häuschen.

Painted Ladies

Daaaann endlich ab zur Golden Gate Bridge. Netterweise, durften meine Beine dafür richtig schön auf Hochtouren laufen. Gott war die Straße steil !!!!

Aber, wie eben schon gesagt. ES. LOHNT. SICH.

In dem Moment wo du um die Kurve fährst und diese prachtvolle rot-orangene Brücke ins Auge bekommst ist man wie befreit von allen Muskelschmerzen. Ich dachte einfach nur „Wow! Dafür hat sichs wirklich gelohnt!“

Also direkt mal Halt an dem nächsten Aussichtspunkt gemacht uuuund ab in die Chinesenrolle : TAKING PICTURES ???

Haaapppy!!!

Solche Momente und Erlebnisse machen das Reisen einfach so wertvoll und wunderbar.

Unser Sahnehäubchen obendrauf war übrigens strahlend blauer Himmel und Sonnenschein und kein bisschen Nebel!!

Ich sags immerwieder, wenn ich mittlerweile an einen Gott glaube, dann an einen Wettergott, und der steht absolut auf unsrer Seite!

Wir hatten auf unserer kompletten USA Reise eine.einzige Nacht Regen und das wars! Der ganze Rest immer über 20 Grad sonnig und einfach wunderbar. September scheint die perfekte Zeit zum Reisen durch die USA zu sein.

Soooo jetzt also am Fuße der Golden Gate Bridge angekommen, heißt es erstmal natürlich wieder PICTURES, PICTURES, PICTURES, aber danach kommts zum viel wichtigeren Teil. Das eigentliche Überqueren der Brücke.

Golden Gate Bridge yaaay ich bin drüber gefahren !

Es ist einfach atemberaubend und man will am liebsten gleich 3mal drüber fahren. Und weil wir so Glück mit dem Wetter hatten, habe ich Jenni auch noch auf einen weiteren Aussichtspunkt hinauf gequält, weil ich die Brücke einfach aus allen Blickwinkeln gesehen haben wollte und mir dachte dass ich wahrscheinlich kein zweites Mal herkommen werde. Uuuund es war schon wieder ein verdammt steiler Berg, aber ratet was jetzt kommt?

 

  • genau

 

Es hat sich absolut gelohnt!

gelohnt gelohnt gelohnt! uuuund nochmal gelohnt!

Die Golden Gate Bridge verbindet San Francisco mit Sausalito, ein kleines süßes Dörflein. Von dort aus ging dann eine Ferry zurück nach San Francisco. Und als hätten wir es geplant, waren wir genau zum Zeitpunkt des Sonnenuntergangs auf der Fähre. Einfach nur wunderschön.

Golden Gate Bridge bei Sonnenuntergang!

24Sept
2013

Second Stop: CHICAGO

 

Ich komm nie mehr, ich bin in Chicago, in Chicago, lalalallalaaa....

  Chicaaago Willis Tower The Bean Lake Michigan mit Angel We fell in love with the seaside

und genauso hab ich mich gefühlt. Chicago ist zum Verlieben. Eine ganz wunderbare Stadt. Aufgeräumt, organisiert, schön, facettenreich.

Hier haben wir jetzt unsere zweite Couchsurfing Erfahrung gestartet. Diesmal aber zum Glück eine sehr positive. Emanuel hieß unser Host und seine Mitbewohnerin Angel. Sie waren beide super freundlich und zuvorkommend. Von Emanuel gabs direkt am ersten Tag eine persönlich entworfene Stadtrundfahrt. Er hat super oft und viele Couchsurfer und bemüht sich total ihnen die schönst mögliche Zeit in Chicago zu bereiten. Auch seine Stadtführung war sehr durchdacht und kreativ. Gleich in der ersten Stunde war ich begeistert von Chicago. Eine Stadt am Wasser mit Strand und gleichzeitig daneben die Skyline. Das Watertaxi war besonders charmant. Damit sind wir direkt als erstes gefahren. Danach gings ab durch die Stadt. Willis Tower, Millenium Park, The Bean usw. Danach haben wir uns mit Angel und Emanuel zum Pizza essen getroffen. Ein super spaßiger und kompletter Tag. Am nächsten Tag kam Angel dann mit uns und hat uns eine erneute Stadttour gegeben. Diesmal sind wir aber zum Beach. Ja, richtig gehört, es gibt einen Strand in Chicago. Zwar ist es nur ein Strand am Lake Michigan, aber selbst der wirft teilweise Wellen wie ein Meer. Es war einfach traumhaft schön und warm noch dazu! Leider hatten aber alle Stände die Wassersportarten anboten schon zu. Wobei leider kann ich da gar nicht wirklich sagen. Denn stattdessen haben wir dann ein wenig am Strand rum gesessen, bis wir dann jemanden um ein Foto gebeten haben. Dieser Jemand war Kobi. Ein sehr besonderer Jemand, ein sehr interessanter und spezieller Jemand. Obwohl er nur einer von gefühlt tausend Menschen war, die wir nach einem Foto gefragt haben, war diese Begegnung eine andere. Anstatt, dass er schnell Kamera greift und weitergeht, musste der gute sich erstmal die Hände waschen, weil er zuvor eine saftige Frucht gegessen hatte. Jeder andere hätte gesagt, ne sorry meine Hände sind dreckig, doch er läuft extra bis zur nächsten Strandtoilette und kommt tatsächlich zurück. Und aus diesem einen Foto wurde ein circa einstündiges Gespräch, er erzählte von seiner bisherigen Karriere, was er gerade so tut, wo er herkommt usw. Er war für eine Zeit Konzertpianist, hat für das amerikanische Government gearbeitet, über Dinge die er nicht reden darf..uhlala. Allein diese zwei Sachen machten ihn für mich schon interessant. Mal was anderes wie Bänker mit stinknormaler Laufbahn. Er war super motiviert und bemüht uns die besten Tipps für Chicago zu geben und war zugleich enttäuscht, dass wir nur noch einen Tag dort hatten. Im Endeffekt saßen wir so lange am Strand, dass wir nur noch Zeit für das Museum hatten, was sowieso schon von vornherein geplant war. Ein Bauarbeiter, den ich durch den plumpen Ruf „Hey, nice Shirt!“ mit ins Boot gebracht hatte, weil er ein T -Shirt von Montreal trug, gab uns eeetliche Tips für Restaurants und gab somit seinem dicken Bäuchlein alle Ehre. Während wir uns also alle über Ausflugsmöglichkeiten und Aktivitäten und Restaurants unterhielten, kommen wir einfach kurzerhand zu dem Entschluss, dass wir alle Lust auf indisches Essen haben und ich habe Kobi einfach gebeten uns zu begleiten. Bevor wir uns dann zum Essen trafen sind wir drei Mädels noch ins Kunstmuseum gegangen und haben eine wunderbare Impressionismus Ausstellung gesehen. Später wurde es ein spaßiger Abend, obwohl der böse Kobi uns hat eine halbe Stunde warten lassen. Wir haben diese Zeit allerdings dafür genutzt uns die witzigsten möglichen Ausreden für ihn auszudenken. Dadurch dass er ja fürs Government gearbeitet hatte, kam ich auf die Idee ihn den amerikanischen James Bond zu taufen und dass er wahrscheinlich zur Zeit auf einer spontanen, geheimen, wichtigen Mission war und später mit seinem spezial für ihn angefertigten Auto noch angedüst käme. Als ich ihm das später erzählte musste er nur laut lachen und war total amüsiert. Doch dafür hat der Liebe uns alle zum Essen eingeladen und zwar indem er uns ausgetrickst hat. Er tat so, als wollte er bloß sein Auto kurz checken, ob er noch keinen Strafzetteln bekommen hatte, doch stattdessen hat er einfach heimlich die komplette Rechnung bezahlt und sein Auto wurde nie gecheckt. Flinker kleiner Kerl. Später hat er uns höchst persönlich mit dem Auto vor die Haustür kutschiert. Auf dem Heimweg hat er uns erzählt wie er seine Frau kennenlernte, wie er aus Israel einwanderte und eines der schnellsten Verfahren zur Greencard absolviert hat. Am Schluss standen wir noch eine komplette Stunde mit seinem Auto mitten auf der Straße vor unserer Wohnung und wollten &wollten &wollten uns einfach nicht wirklich verabschieden. Er hatte selbst schon so viel gesehen, so wahnsinnig interessante Travel Stories, dass wir ihm wahrscheinlich noch 3 Tage hätten zuhören können.

An solchen Tagen liebe ich das Reisen einfach abgöttlich. Niemals wäre mir das zu Hause passiert, während ich auf dem Weg zu irgendetwas Unspektakulärem gewesen wäre. Ich treffe Menschen, die mich womöglich mein Leben lang prägen werde, welche die in mir Fragen aufwerfen, andere die mich erstaunen und wieder andere, die ich abstoßend finde.

Doch Chicago war eine Stadt in der ich nur positive Erfahrungen mitgenommen und nur Menschen kennengelernt habe, die mich erstaunt und geprägt haben. Ich hätte mir so sehr gewünscht wir hätten ein, zwei Tage NY gestrichen und dafür Chicago länger genießen können.

18Sept
2013

First Stop: NEW YORK

 

Ich war noch niemals in New York, ...

Times Square! Rockefeller Center / Central Park USA Statue of Liberty Brooklyn Bridge  

Das große Abenteuer startet. Weinender Abschied in Montreal und seit fast 4 Monaten zum zweiten Mal ein großer Abschied von vielen lieb gewonnenen Menschen. Aufgeregt und traurig zugleich geht’s morgens früh zum Bahnhof. Unser lieber Ersatzpapa Willy begleitet uns extra im Bus bis zum Bahnhof. Dann hieß es Goodbye Montreal, Hello New York! Wir hatten nun 6 Tage im Big Apple vor uns und trotz all dem großen Fame der New York immer zugeschrieben wird, waren wir beide nicht suuuper mäßig aufgeregt. Ziemlich ungeplant begaben wir uns ins große Treiben. Wir hatten es mit Couchsurfing Anfragen probiert, allerdings scheint NY nicht die beste Stadt dafür zu sein. Wir hatten ursprünglich eine Zusage von einem Host, doch dieser hatte uns Last Minute abgesagt. Glücklicherweise hatten wir Wlan im Zug und konnten uns eine Stunde vor Ankunft in New York noch ein Hotel buchen.

Zum Zug muss ich kurz sagen, dass er super komfortabel ist und man extrem viel Beinfreiheit hat. Riesige Sitze und eine Bank auf der Fläche wo die Deutsche Bahn locker 2 gebaut hätte.

Zuuugzuugzuuug...

Weiter zum Thema Hotel in New York. Wir haben also zeit und notgedrungen nur nach günstigen Hotels geschaut, die nicht zu weit weg von Manhattan waren. Letztendlich hätten wir uns aber mal besser nach der Gegend in der wir uns befinden schlau machen sollen. Gebucht haben wir also ein recht günstiges, angebliches 3 Sterne Hotel in Newark gebucht. Kaum mit dem einen Zug in NY angekommen mussten wir schon nach dem Anschlusszug nach Newark umschauen. Dort angekommen mit unserem ganzen Gepäck, was viiiel viel viel zu viel ist, kamen wir per Zufall ins Gespräch mit den Leuten in Zug. Wir haben uns dann erkundigt ob jemand weiß wo unser Hotel legt und ob sie schon mal etwas davon gehört hätten. Auf Anhieb konnte erstmal niemand was mit der Adresse, noch was mit dem Hotelnamen anfangen. Vorerst nur leicht verunsichert, doch dann wurde uns zusätzlich noch geraten, wir sollten doch definitiv ein Taxi zum Hotel nehmen und uns auch direkt vor diesem raus lassen. Da ich netterweise meinen Rucksack für eine Frau vom Sitz genommen hatte, was bei Weitem keine leichte Aufgabe ist, hat diese uns dann im Nachhinein angeboten uns mit ihrem Auto bis zum Hotel zu fahren, ihr Mann käme sie abholen. Ich war zwar zu Anfang noch etwas skeptisch weil ich schon meine liebe Mama im Hinterkopf hab schimpfen hören 'Man fährt doch nicht einfach mit wildfremden Leuten mit im Auto!!!'. Doch beim zweiten Gedanken war ich dann doch etwas erleichtert, weil es erstens Geld gespart hat und zweitens unkomplizierter war. Also dieser brasilianischen Frau gefolgt zum Auto, Gepäck eingeladen, freundlich ihrem Ehemann vorgestellt und schon wurden wir zum Hotel kutschiert und hingegen aller Bedenken war alles komplett in Ordnung und die beiden boten uns sogar noch an nach einer neuen Bleibe für uns bei Freunden nachzufragen.

Doch leider wurde diese erste positive Begegnung direkt von der folgenden, und zwar der im Hotel anzukommen, wieder platt gemacht wurde. Das Hotel wirkte zwar von Außen noch einigermaßen in Ordnung, doch schon an der Rezeption empfing uns ein Portier mit Dreitagebart und Schlabber T-Shirt, was bestimmt seit 3 Tagen schon in Folge von Ihm getragen wurde. Immerhin hats aber mit meiner Last Minute Reservierung geklappt und wir konnten einchecken. Direkt während wir eincheckten, kam ein zugedröhnter schwarzer Kerl zur Rezeption um sich über das nicht funktionierende Wifi zu beschwerden. Im Anhang seine Freundin, die wohl eher für ihre Dienste bezahlt wurde als es freiwillig zu machen, um es mal nett auszudrücken, die auch nicht weniger bekifft aussah als er. Wir zwei kleinen, jungen, unschuldigen Mädchen fahren also schon mit einem extrem mulmigen Gefühl im Bauch mit dem klapprigen Fahrstuhl hoch zu unserm Zimmer. So schnell wie möglich ab in Zimmer, erstmal jede Ecke abchecken und sofort zuschließen. Doch trotz abgeschlossener Tür wollte einfach kein Gefühl von Sicherheit in uns hochkommen. Zur Beruhigung mal den Fernseher angemacht, vielleicht bringt der mich ja runter. Doch der hat es dann eher noch schlimmer gemacht mit lokalen Nachrichten, die berichteten, dass erst vor einer Woche auf offener Straße ein junger Kerl von zwei Anderen umgebracht worden war. Wir waren also in einer formidablen Gegend. Obwohl ich erschöpft war von der lagen Zugfahrt, wollte mich einfach nichts beruhigen und in irgendeiner Weise zum Einschlafen befördern. Gegen 3 Uhr nachts bin ich dann so langsam eingeschlafen, aber bestimmt auch 5 mal in der Nacht durch die kleinsten Geräusche wieder wach geworden. Ich hatte das Hotel zwar für zwei Nächte gebucht, aber für uns beide gabs no way das wir dort noch eine weitere Nacht bleiben würden. Wir sind also am nächsten Morgen ausgecheckt und ich konnte sogar ganz entgegen meiner Vorstellung mein Geld für die zweite Nacht zurück bekommen. Aaalso mit dem ganzen Gepäck wieder weiter. Ein voller Tag in dieser berühmten Stadt lag also vor uns und wir hatten gerade eben erst auf gut Glück ein neues Hotel für die nächste Nacht reserviert. Da das wiederum ein Motel auch außerhalb der Stadt war, wollten wir nicht den halben Tag damit verschwenden unser Gepäck von einem Ort zum anderen zu karren, sondern haben uns einfach ganz dreist dazu entschieden mal in irgendeinem fancy Hotel nachzufragen, ob wir nicht unser Gepäck bei ihnen storen könnten. Und welchen lag am nähestem am Times Square? Natürlich, das Hilton. Jenni hats geschafft mit ihrem Charme den Portier rumzukriegen und wir somit für 20 Dollar unser Gepäck bis zum nächsten Tag dort lassen konnten. Zum ersten Mal frei von unserm Monstergepäck konnten wir also den ersten Tag in New York einigermaßen genießen. Also direkt das volle Programm! Ab zum Times Square, dort 10 Minuten (in der prallen Sonne!!!!) ausgeruht, Fotos gemacht, und ab zum Rockefeller Center. Dort den New York City Pass gekauft und somit schon alle wichtigen Attraktionen in New York bezahlt und in einem kleinen Heftchen in der Handtasche mit dabei. Los gings also erstmal natürlich mit dem Rockefeller Center selbst. Ohne große Schlange direkt drauf, Aussicht genossen, Bilder geschossen und weiter geht’s. Ab durch die Stadt, Eindrücke sammeln, ein Feeling für diese Berühmtheit bekommen. Danach gings für uns zum 9/11 Memorial. Der neu erbaute Turm war gerade fertig! Er ist nun das höchste Gebäude New Yorks. Direkt daneben befindet sich Ground Zero. An diesem Denkmal zu stehen und zum ersten Mal eigene Bilder von dem Geschehen vor Augen zu haben, wofür dieses Denkmal errichtet worden ist, gibt einem nochmal ein ganz anderes Gefühl wie vor irgendwelchen Denkmäler aus alten Zeiten zu stehen, zu denen man keinerlei persönlichen Zugang hat. HIER also ist DAS passiert. HIER sind so viele Menschen gestorben. HIER entstanden die Bilder, die du zu Hause für Wochen in den Nachrichten gesehen hast. Es sind zwei Quadrate die in den Boden reichen und somit die zwei Türme symbolisieren die dort zu Boden gegangen sind und in den Abgrund gerissen wurden. Das Geländer am Rand ist bedruckt mit allen Namen der Verstorbenen. Bei einem Namen steckt eine weiße Rose, die besonders auffällt und mir im Kopf bleibt. Diese weiße Rose wird am Geburtstag des Verstorbenen an seinen Namen angebracht. Was für ein schöner Brauch. Es wurden tausende von Entwürfen für dieses Denkmal eingereicht und ein absolut passendes und tiefgründiger Entwurf wurde ausgewählt. Dieses Denkmal hat einen solch großen Symbolcharakter und versetzt einen in ein Gefühl von tiefer Trauer.

9/11 Memorial Weiße Rose

AAAber jetzt wieder zum fröhlichen Teil von unserer New York Reise.

Jetzt hieß es Futtersuche. Und eins ist in NY wirklich schwierig: ein einigermaßen annehmliches Restaurant zu finden, was bezahlbar ist und auch nur ansatzweise Essen verkauft was dir gefallen könnte. Nach gezielter Suche haben wir dann per Zufall ein schickes kleines Restaurant/ Bar gefunden die zur Happy Hour Pizza für 5 Dollar angeboten haben. Zusätzlich galt die Happy Hour auch für Cocktails und wir bestellen uns ganz blindlinks einen Cocktail obwohl wir in den USA noch minderjährig sind. Obwohl das unabsichtliche Verbotene seinen gewissen Reiz hatte, war der Cocktail dafür um so schlechter. Der Bauch war gefüllt mit lecker Pizza, jetzt hieß es ab zum Motel. Ein erneutes Abenteuer.

Cooocktails! uupsi, verboten?! leeecker Pizza!

Wir gingen zur zentralen Busstation und fragten uns unseren Weg durch, bis dann natürlich ein Obdachloser seine Fährte roch und uns ganz freundlich ohne Hintergedanken zum richtigen Bus führen wollte. Nachdem uns dann der Ticketverkäufer sagte, dass es den Bus der uns Google Maps auf dem Handy angezeigt hattte garnicht gäbe, war unser einziger Anhaltspunkt 'Toys´R´us'. Mach die lange Story kurz, nach 2 verschiedenen falschen Bussen, einem Hilfeversuch von einem Polizist, und letztendlich der Begleitung einer älteren Dame zur Straße die zu unserem Motel führte, kamen wir dann endlich an und bekommen DANN dankenswerterweise noch Probleme beim Einchecken, weil wir süßen europäischen Häschen ja schließlich nach amerikanischem Recht noch nicht volljährig waren. Doch wir charmanten Häschen haben den Portier rumgekriegt und dieser eine Ausnahme für uns gemacht. EEEndlich Schlaf!

Am nächsten Tag sollten wir dann endlich couchsurfen. Da wir unser Gepäck im Hilton deponiert hatten, konnten wir aber am Anfang des Tages noch was unternehmen. Zuerst gingen wir zum Bryant Park, von dort aus weiter zur 5th Avenue und dann holten wir im Hilton unser Gepäck ab und machen uns auf den Weg zu dieser viel versprechenden Adresse, direkt am Central Park. Hiermit kommt unsere erste Couchsurfing Erfahrung.

Nach gefühlter Ewigkeit mit unserm ganzen Gepäck durch alle Metro Stationen New Yorks, kamen wir dann endlich an dieser Adresse an. Schicke Wohngegend, Haus sieht ganz nett aus, Name unseres Hosts war Charles. Hört sich doch eigentlich ganz gut an oder?

- Eigentlich -

Kurz und Knapp: Charles: mitte 40, längeres fettiges Haar, Brille, Hemd aus der Hose, unordentlich gebundene Krawatte.

Charles Wohnung: Messy. Spiegel an jeder Wand, Hund und Katze, gefühlte 100 Betten, Dreck, Gestank.

Für uns stand eines direkt fest, HIER bleiben wir nicht.

Also erstmal ab raus an die frische Luft, ab zum Central Park, der ja glücklicherweise wirklich nur 2 Gehminuten entfernt war. Dort angekommen war erst mal Platz zum Durchatmen. Was machen wir jetzt? Wo schlafen wir heute Nacht? Wir mussten irgendeinen Ausweg finden. Nachdem wir uns dann nach knapp 2 Stunden immernoch defintiv nicht mit dem Gedanken anfreunden konnten dort zu übernachten, haben wir uns entschlossen zum nächsten Ort mit Wifi zu gehen und ein Hotel zu gehen – koste es was es wolle.

Also ab zum Applestore, Hotels durchgeschaut und diesmal NICHT das Billigste genommen, achso und natürlich nebenbei das neue iPhone 5s bestaunt! New York war dankenswerterweise ziemlich ausgebucht, was uns die Suche erst erschwerte, aber im Nachhinein konnten wir dafür die super Schnäppchen absahnen, die durch Last Minute Absagen verursacht wurden. Also heute Nacht erstmal im Hyatt. Unsere Sachen schnell aus der Pedo- Wohnung geholt und mit einem Taxi ab zum Hotel. Ab diesem Zeitpunkt hatten wir die Nase so voll, das wir keine Kosten mehr scheuen wollten und stattdessen die restlichen Tage in New York noch einigermaßen genießen. Wir waren die glücklichsten Mädels als wir endlich in einem sauberen und sicheren Hotelzimmer ankamen. Doch schon wieder war die Frage offen: Wo schlafen wir morgen Abend?

Am nächsten Morgen eine ewig lange Dusche genommen, üppiges Frühstück gegessen und noch ein paar Sachen mitgehen lassen und dann anschließend ein neues Hotel für den Abend gebucht. Diesmal Hotel Pennslyvania, direkt am Times Square.

Ausgeschlafen und frisch geduscht sind wir also fröhlich in den Tag gestartet. Unser Gepäck durften wir solange wir wollten im Hotel storen lassen, weil wir ja schließlich Gäste des Hauses waren.

Also los! Erster Stopp: wieder 5th Avenue, danach zum Broadway und abends aufs Empire State Building. Leider war so bewölkt und windig, das die komplette Aussicht so gut wie versperrt war. Dann holen wir unser Gepäck aus dem Hyatt ab und bringen uns zu unserem neuen Hotel. Yaaay schon wieder umziehen. Doch das war nicht genug. Dort angekommen gabs dann leider ein Problem mit unserer Reservierung und wir wurden in ein anderes Hotel verlegt. Aaalso wieder alles Gepäck aufspannen und noch zwei Blocks weiter zum neuen Hotel laufen. „Hotel New Yorker“ hört sich ja schon mal viel versprechend an. Dazu kommt, das man meisten bei Umbuchungen immer Glück hat. Und so war es auch. Wir kamen in den 26ten Stock von insgesamt 32, also recht hoch und somit geniale Aussicht! Also war auch diese Nacht wieder gerettet.

Kaum zu glauben, dass das alles in 4 Tage passt. Doch ab jetzt gings dann endlich auch ein bisschen entspannter zu, da wir für die letzten 2 Tage in ein und demselben Hostel bleiben konnten. Diesmal haben wir direkt morgens unser Gepäck nach Brooklyn gebracht und sind dann von dort aus in den Tag gestartet. Wir hatten gutes Wetter (wie immer) und somit hieß es ab zur Statue of Liberty! Erstmal schön vertan, sind wir blindlinks mit der Staten Island Ferry gefahren, die fährt zwar auch recht nah an der Statue of Liberty vorbei, doch auf Staten Island gabs mal grade garnichts. Wir dachten, dass das Speed Boat von dort aus losfahren würde, doch falsch gedacht. Aaalso den ganzen Weg wieder zurück und ab zum Hafen. „The Beast“ war mit in unserem City Pass und ist definitiv empfehlenswert!!

An unserem vorletzten Tag in dieser großen chaotischen Stadt stand dann noch MoMA auf dem Programm und ich wollte unbedingt noch den Platz von dem Rockefeller Weihnachtsbaum sehen! Außerdem hab ich mir noch ein Paar weiße Chucks gegönnt. Den letzten Tag konnten wir nur noch halb nutzen wegen der Zugabfahrt, aber wir hatten geplant morgens noch über die Brooklyn Bridge zu laufen. Ebenfalls etwas, was ich jedem empfehlen würde. Obwohl die Brücke nicht sonderlich sehenswert ist, sondern eher die, die genau daneben läuft, hat man aber trotzdem einen der besten Blicke auf die New York Skyline. Absolut sehenswert und ein perfekter Abschluss für diese 6 stressigen Tage.

 

Bye Bye New York, Hello …

10August
2013

GO SHAWTY IT´S YOUR BIRTHDAY!

HAPPY BIRTHDAY TO MEEE!

Mein erster Geburtstag in weiter Ferne, weg von zu Hause. Komisches Gefühl, oder? -Ja.

Ich hatte schon vor einigen Tagen ein Paket aus Deutschland bekommen von meinen Eltern und meiner Godi, und wie ich meinen Geburtstag nunmal liebe, konnte ich nicht bis zum kanadischen 10.08 warten sondern habs einfach schon am Vorabend geöffnet, weil ich mir so dachte, " ach komm, deutsches Mädchen, deutsches Paket, in Deutschland geboren, also zählt auch die deutsche Zeit :D "

Es war gefüllt mit lauter süßen Sachen, und dann kams doch glatt zu einen Moment wo ich mir gewünscht habe bei euch zu sein :) vielen lieben Dank!

 

Obwohl mir am nächsten Morgen dann mein alljährliches "geweckt werden" von meiner Mama morgens pünktlich um 8:21 Uhr gefehlt hat, haben Jenni und Amala und alle anderen Freunde mir den Tag so schön wie nur möglich gestaltet!

Gestartet mit einem großen Geburtstagsfrühstück und einem Happy Birthday Party Remix,  made by Jenni

HAPPY BIRTHDAY

gefolgt von feierlichen Geburtstagslunch bei den Kotiugas!

GEBURTSTAGSLUNCH BEI KOTIUGAS!

und geendet mit einem legendären Partyabend im Club peopl' !

v.l.n.r Evan, Jenni, ich, Amala, Carlo, Nick und Justin Jenni, Nick und ich :) Alle Partypeople auf einmal :) - Carlo, Amala, Jenni, Ich, Justin, Evan, irgenein boyfriend von Sarah, Mark, Meghan und Nickiboy beste kanadische Freundin ever :) meine boooys der liebe Mark! und noch ein letztes.. ihr wisst mittlerweile schon wer wer ist :)

sooo fühlt sichs also an wenn man auf der Gästeliste steht, eine eigene Bedienung zugeteilt bekommt und eine 200 Dollar Flasche Captain Morgan bestellt :))))

 

Ich muss nicht extra betonen das wir den besten Abend seit langer Zeit hatten, oder? :)

06August
2013

Umzug!

wir sind umgezogen :)

seit ein paar tagen wohnen wir nun in Beaconsfield in einem Raum der vermietet wird, inklusive eigenem Bad :)

 

Heute habe ich zum ersten Mal im Sushi Restaurant in der Küche gearbeitet und werde bald lernen wie man Sushi zubereitet :)

Alles läuft super zur Zeit :) ich habe mehr Shifts bekommen auf der Arbeit, alle sind super lieb, mit der großen Ausnahme, dass ich diejenige bin, die lügen muss :(

gestern waren wir in "La Ronde" dem großen Freizeitpark hier in Montreal!

Doch kaum waren wir da, waren nur auf einem Rollercoaster, hatten wir Stromausfall! Scheinbar ein kleines Problemchen hier in Montreal! schon das zweite Mal in der Zeit in der wir hier sind! Typisch deutsch wie wir eben sind, sind wir direkt zum Costumer Service gegangen haben uns beschwert, weils mittlerweile schon fast eine Stunde angedauert hatte, und haben doch glatt eine Freikarte bekommen :) so muss das sein!

 

am 5ten September gehts ab nach Toronto und die Niagara Fälle!

30Juli
2013

2 Monate!

heute sinds schon 2 Monate und es gibt endlich die frohe Botschaft...

 

ich hab einen Job :)

ich arbeite in einem kleinen aber dafür sehr feinen Sushi Restaurant und habe super liebe Kolleginnen !

www.avocadosushi.ca

Wirklich allein wie das Sushi hergerichtet wird ist einfach sehenswert und köstlich :) und selbst ich, die sonst Thunfisch hasst, esse hier Sushi mit Thunfisch!

um euch weiterhin auf den neuesten Stand zu bringen --> Folgendes:

Wir wohnen nicht mehr bei meiner Freundin Amala! Wir sind vor zwei Tagen dort ausgezogen und wohnen nun für eine Woche bei einer befreundeten Familie :) ab August haben Jenni und ich uns eine Wohnung für den Rest der Zeit gemietet.

 

Uns gehts super und wir sind froh auf :)

 

Ich schicke meiner Familie ganz viel Gesundheit und Glück und hoffe, dass es euch bald wieder besser geht!

<3 Ich uuumarme euch!

30Juni
2013

FESTIVAL INTERNATIONAL DE JAZZ DE MONTREAL!

Das Jazz Festival hat angefangen!

Die Stadt voller Menschen, der Platz "Quatier de Spectacle" bietet 2 große Bühnen auf denen tolle Musiker auftreten!

Tolle Atmosphäre, super Stimmung, geniale Musik! Cool

Nachdem ich die letzten Wochen nur mit Bewerbungen und Jobsuche verbracht habe, war es gestern Abend eine gelungene Abwechslung!

Und da Montreal anscheinend langsam zu einem Dorf mutiert, haben wir direkt während der ersten 5 Minuten in der Stadt zwei deutschsprachige Mädels hinter uns stehen gehabt und später sind wir dann noch einem Bekannten vom Hostel, den wir zuletzt vor 2 Wochen gesehen haben, über die Füße gelaufen.

Das Wetter hier hält sich allerdings in Grenzen, jeden Tag anders, mal super schwül und bewölkt, mal sonnig, mal regnets den ganzen Tag. Immerwieder eine neue Überraschung an jedem Morgen!

Jetzt hoffe ich, dass sich bei den ganzen Bewerbungen endlich was ergibt, sonst wirds mir doch glatt auf dieser atemberaubenden Weltreise noch langweilig!

Liebe Grüße an die Heimat :)

Jazz Festival tüdelü

19Juni
2013

Das Leben ist schwer :)

Das Leben genießen :)

14Juni
2013

GRAND PRIX

Folgende Geschichte zeigt wie sehr der Name meines Blogs "serendipity" zu meiner Reise passt:

Sonntag, 09.Juni 2013

Es herrscht Grand Prix Fieber in der ganzen Stadt. Überall teure Autos, billige Frauen, viel Polizei und jeeeede Menge Touristen.

Wie vom Glück verfolgt bekommen Jenni und ich von einem Freund aus dem Hostel FREIKARTEN für den Grand Prix, weil er dort als Freiwilliger gearbeitet hat. Wir machen uns also auf den Weg zur Rennstrecke und haben uns in der Metro über alle Formel 1 Besessenen lustig gemacht, weil sie horrende Preise für ihre Tickets bezahlt haben und wir sie umsonst bekommen haben Lächelnd

Auf der Formel 1 Insel angekommen treffen wir Martin, der uns die Karten gibt, und wir stellen fest, dass wir auf zwei unterschiedlichen Tribühnen sitzen !(Tribühne 15 und 21)

Erst kurz überlegt, was machen wir jetzt, dann für unseren Charme entschieden, in der Hoffnung, die Security umstimmen zu können und uns einfach beide auf die gleiche Tribühne zu lassen. -Dem war aber nicht so-

Dann den ganzen Weg zurück bis zum Eingang gelaufen, in der Hoffnung, unsere Tickets am Schalter zu tauschen. -Dem war aber auch nicht so -

Schlussendlich hat sich Jenni unsere beiden Tickets geschnappt, ist auf Tribühne 15 zu meinem eigentlichen Platz gegangen und hat gehofft jemanden umstimmen zu können, sein Ticket mit unserem zu tauschen. Der erste Mann den Sie ansprach wollte uns leider nicht helfen, doch zufälligerweise saß ein Ehepaar daneben und hat mitgehört und meinte "Hey unser Sohn sitzt auf Tribühne 21, wir können mit euch tauschen!"

Unfassbar, oder?

Aber das war noch nicht genug...

Wir gehen mit der Mutter zusammen rüber zu Tribühne 21, Sie ruft ihren Sohn runter und wir tauschen die Tickets. Ohne vorerst auf die Tickets zu schauen gehen Jenni und ich los und suchen unsere Plätze und bemerken dann,

 

 

dass wir GENAU NEBENEINANDER SITZEN !!!!!!

 

Soviel zum Thema: serendipity - Mehr Glück als Verstand

(drauf klicken, dann wirds groß ;) )

eure Weltenbummlerin

Auf dieser Seite werden lediglich die 10 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.